Rohrbruch: Sofortmaßnahmen bis der Installateur kommt
- Leicht
- 0,5–2 Std.
- 3 Materialien
Mit einem Feuchtemessgerät prüfen, ob Wand oder Boden nach einem Leck wieder trocken sind.
Nach einer undichten Verbindung, einem übergelaufenen Waschbecken oder einem Rohrbruch bleibt Feuchtigkeit oft lange im Mauerwerk oder unter dem Bodenbelag. Wer zu früh streicht, tapeziert oder neue Möbel stellt, riskiert Schimmel. Ein Feuchtemessgerät zeigt den Verlauf der Trocknung an und hilft, nasse Bereiche einzugrenzen. Die Werte sind Vergleichswerte – für Gutachten und Versicherungsfälle misst ein Sachverständiger.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.


Bevor Sie messen, muss das Leck dicht sein. Wasser absperren, die undichte Stelle reparieren oder reparieren lassen und sichtbare Nässe aufnehmen.
Messen Sie zuerst eine trockene Wand aus gleichem Material im selben Raum oder Nachbarraum. Diese Referenz ist wichtiger als die absolute Zahl, denn die Anzeige hängt stark vom Baustoff ab.
Rund um die Schadensstelle im Abstand von etwa 20 bis 30 cm messen und die Werte mit Datum auf einer Skizze oder einem Foto notieren. So sehen Sie, wie weit sich die Nässe ausgebreitet hat.
Regelmäßig lüften, Raum leicht beheizen und bei Bedarf einen Luftentfeuchter einsetzen. Messen Sie alle paar Tage an denselben Punkten.
Erst wenn die Werte über mehrere Messungen an die Referenz herankommen, streichen oder tapezieren. Bei Feuchte unter Fliesen oder im Estrich, die nicht zurückgeht, eine Fachfirma für Leckortung und technische Trocknung beauftragen.
Das hängt vom Material und vom Gerät ab. Verlässlich ist der Vergleich mit einer trockenen Stelle aus gleichem Baustoff.
Kapazitive Geräte erfassen oberflächennahe Feuchte durch Fliesen hindurch, aber nur ungenau. Für Estrich und Schichtaufbau wird eine Fachmessung empfohlen.