Installation & Abwasser

Wassermelder aufstellen: frühe Warnung bei Lecks

Batteriebetriebene Wassermelder an gefährdeten Stellen platzieren, koppeln und testen.

  • SchwierigkeitLeicht
  • Dauer15–45 Min.
  • AusführungSelbst machbar
  • Sofort bestellbar0 von 1 Positionen

Ein Wassermelder liegt flach auf dem Boden und schlägt Alarm, sobald seine Kontakte nass werden. Je nach Modell piept er laut, meldet sich per Funk an eine Zentrale oder schickt eine Nachricht aufs Smartphone. So fällt ein undichter Schlauch an der Waschmaschine, ein tropfender Warmwasserspeicher oder eindringendes Wasser im Keller auf, bevor großer Schaden entsteht. Die Melder arbeiten mit Batterien und brauchen keine Installation. Entscheidend ist, sie an den richtigen Stellen aufzustellen, regelmäßig zu testen und auf Alarme zu reagieren. Für automatisches Absperren ist ein Leckageschutz an der Hauptleitung nötig.

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Benötigtes Material

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Außerdem bereitlegen

  • Feuchtes Tuch für den Test
  • Smartphone für die App

Schritt für Schritt

  1. Gefährdete Stellen auswählen

    Gehen Sie durch Wohnung und Keller und notieren Sie Stellen mit Wasseranschluss: Waschmaschine, Geschirrspüler, Warmwasserspeicher, Heizkessel, Wasserzähler, Hebeanlage und den tiefsten Punkt im Keller. Dort lohnt sich je ein Melder.

  2. Melder vorbereiten

    Batterien nach Anleitung einlegen bzw. Schutzstreifen ziehen. Funkmelder mit Zentrale oder App koppeln und jedem Gerät einen eindeutigen Namen geben, etwa Waschmaschine Bad, damit Sie im Alarmfall sofort wissen, wo es tropft.

  3. Richtig platzieren

    Den Melder mit den Kontakten nach unten flach auf den Boden legen, dort, wo Wasser zuerst hinläuft: meist vor oder unter dem Gerät an der tiefsten Stelle. Nicht in Bereiche legen, die beim Wischen regelmäßig nass werden.

    Tipp: Bei Waschmaschinen auf Podest den Melder auf den Boden darunter legen, nicht auf das Podest.

  4. Alarm testen

    Ein feuchtes Tuch unter den Melder legen oder die Kontakte mit einem nassen Finger überbrücken. Der Alarm sollte sofort ertönen und, bei Funkmeldern, auf dem Smartphone ankommen. Danach Melder abtrocknen.

  5. Reaktion festlegen

    Legen Sie fest, was im Alarmfall passiert: Wer wird benachrichtigt, wo ist die Hauptabsperrung, wer kann im Urlaub nachsehen? Hängen Sie die Information neben den Wasserzähler.

  6. Regelmäßig prüfen

    Testen Sie die Melder zweimal im Jahr und tauschen Sie Batterien, sobald der Melder oder die App einen niedrigen Ladestand meldet. Wischen Sie Staub und Schmutz von den Kontakten, damit sie zuverlässig reagieren.

Häufige Fragen

Wie laut ist ein Wassermelder?

Akustische Melder sind meist so laut, dass man sie in der Wohnung hört. Im Keller oder bei Abwesenheit hilft nur ein Melder mit Funk oder App.

Wie lange halten die Batterien?

Das hängt vom Modell ab; die Angabe steht in den Produktdaten. Viele Melder warnen rechtzeitig vor leeren Batterien.

Kann ein Wassermelder das Wasser abstellen?

Allein nicht. Manche Systeme lassen sich aber mit einem Leckageschutz an der Hauptleitung verbinden, der dann automatisch sperrt.

Quellen

  • Montage- und Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers