
Fußbodenheizung verlegen: Aufbau und Anschluss
So werden Heizkreisverteiler, Heizungsrohr und Regelung geplant und dokumentiert.
Tropfende Ventile, festsitzende Anzeiger oder ein rostender Stahlverteiler: Maße bestimmen und den Austausch beauftragen.
Der Heizkreisverteiler verteilt das Heizwasser auf die einzelnen Rohrschleifen der Fußbodenheizung. Ältere Verteiler tropfen an Ventilen und Verschraubungen, die Durchflussanzeiger sind blind oder lassen sich nicht mehr verstellen, oder es fehlen Ventile für Stellantriebe. Beim Austausch müssen Zahl der Abgänge, Achsabstand, Anschlussgewinde der Rohre (meist Eurokonus 3/4 Zoll) und der Platz im Verteilerschrank passen. Weil der Verteiler entleert, neu angeschlossen, gefüllt und abgeglichen werden muss, übernimmt das ein Heizungsfachbetrieb. Sie können Bestand und Maße vorab aufnehmen und das Material auswählen.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.




Fotografieren Sie den Verteiler mit allen Abgängen. Zählen Sie die Kreise, messen Sie den Achsabstand (oft 50 mm) und notieren Sie die Rohrdimension, die meist auf das Rohr gedruckt ist. Messen Sie auch Breite und Tiefe des Verteilerschranks.
Mit dem Fachbetrieb wird entschieden, ob Durchflussanzeiger oder automatische Durchflussregler sinnvoll sind und ob eine Pumpen- oder Mischergruppe am Verteiler nötig ist. Danach können Sie Verteiler und Zubehör bestellen.
Der Fachbetrieb sperrt den Verteiler ab, entleert ihn und demontiert den alten. Der neue wird auf den Konsolen befestigt; die Kreise werden mit passenden Klemmverschraubungen angeschlossen.
Jeder Kreis wird einzeln gefüllt, gespült und entlüftet. Es folgt eine Druckprüfung, bei der alle neuen Verbindungen auf Dichtheit kontrolliert werden.
Der Fachbetrieb stellt den Durchfluss je Kreis ein, setzt die Stellantriebe auf und notiert die Werte in einer Tabelle. Bewahren Sie diese im Verteilerschrank auf, damit spätere Korrekturen nachvollziehbar bleiben.
Meist ja, über Klemmverschraubungen für die vorhandene Rohrdimension auf Eurokonus. Bei Sonderanschlüssen älterer Systeme braucht es Adapter.
Er hält den eingestellten Durchfluss je Kreis auch dann, wenn andere Kreise schließen. Die Verteilung zwischen den Räumen bleibt dadurch stabiler.