
Mineralstofflösung Trinkwasser: Anwendung und Dosierung
Erfahren Sie, wie Sie Mineralstofflösungen nach Wasserhärte und Herstellerangaben einordnen und welche Kontrollen vorgesehen sind.
Wenn die Dosieranlage Leerstand meldet: passende Lösung wählen, Behälter wechseln und die Dosierpumpe entlüften.
Dosieranlagen geben dem Trinkwasser eine Mineralstofflösung in kleiner Menge zu, um Korrosion und Kalkablagerungen in der Hausinstallation entgegenzuwirken, zum Beispiel bei älteren verzinkten Leitungen oder hinter einer Enthärtung. Die Lösung muss zu Wasser, Rohrwerkstoff und Anlage passen; die Sorten unterscheiden sich je nach Einsatzzweck. Läuft der Vorratsbehälter leer, dosiert die Anlage nicht mehr und meldet einen Fehler. Den Behälterwechsel nach Bedienungsanleitung erledigen Sie als Betreiber selbst; Dosiermenge und Wartung bleiben beim Fachbetrieb.
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Lesen Sie Produktname und Sorte auf dem leeren Behälter oder im Betriebsbuch ab. Wechseln Sie die Sorte nicht eigenmächtig: Für andere Wasserwerte oder Werkstoffe muss der Fachbetrieb die Anlage neu einstellen. Prüfen Sie auch das Haltbarkeitsdatum der neuen Lösung.
Ziehen Sie Schutzhandschuhe an und stellen Sie den neuen Behälter neben die Anlage. Verschluss öffnen, ohne ihn zu verunreinigen. Die Sicherheitshinweise auf dem Etikett beachten.
Ziehen Sie die Sauglanze aus dem leeren Behälter, wischen Sie sie mit einem sauberen Tuch ab und setzen Sie sie in den neuen Behälter. Den Schraubdeckel der Lanze fest aufdrehen, damit keine Luft und kein Schmutz eindringen.
Starten Sie die Entlüftung oder Ansaugfunktion nach Bedienungsanleitung, bis die Lösung ohne Luftblasen im Saugschlauch ansteht. Luft im Schlauch führt sonst zu Fehldosierungen und erneuten Störmeldungen.
Quittieren Sie die Leermeldung und setzen Sie, falls vorhanden, den Behälterzähler zurück. Prüfen Sie, ob die Anlage wieder Betriebsbereitschaft anzeigt.
Tragen Sie Datum und Behälter ins Betriebsbuch ein. Leere Behälter nach den Angaben auf dem Etikett entsorgen; Restmengen nicht in den Ausguss schütten.
Das hängt vom Wasserverbrauch und der eingestellten Dosierung ab. Viele Anlagen zeigen den Restinhalt an; notieren Sie die Wechselabstände im Betriebsbuch, dann lässt sich der Bedarf gut planen.
Nur nach Rücksprache mit dem Fachbetrieb. Die Sorten sind auf bestimmte Wasserwerte und Werkstoffe abgestimmt.