Keller auspumpen mit Schmutzwasserpumpe
- Leicht
- 0,5–4 Std.
- 1 Materialien
Eine Tauchpumpe mit Schwimmerschalter dauerhaft im Pumpensumpf aufstellen – mit Rückschlagklappe und sicher geführter Druckleitung.
In vielen Kellern sammelt sich Sickerwasser in einem Pumpensumpf, einem Lichtschacht oder einer Grube vor der Kellertür. Statt jedes Mal eine mobile Pumpe aufzustellen, kann dort eine Drainage- oder Kellerentwässerungspumpe mit Schwimmerschalter fest stehen, die selbsttätig anspringt. Wichtig sind ein fester Stand, eine Rückschlagklappe, damit das Wasser nach dem Abschalten nicht zurückläuft, und eine Druckleitung, die das Wasser sicher nach außen bringt. Dieses Projekt beschreibt die Aufstellung in einem vorhandenen Sumpf mit Ableitung ins Freie. Einen neuen Schacht, den Anschluss an die Kanalisation und eine feste Elektroinstallation plant der Fachbetrieb.
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Der Pumpensumpf muss groß genug sein, dass der Schwimmer frei auf und ab gehen kann, und einen festen Boden haben. Schlamm und Steine entfernen. Steht die Pumpe direkt im Schlamm, setzt sich der Ansaugbereich zu; ein flacher Stein oder eine Platte darunter hilft.
Die Rückschlagklappe direkt auf den Druckabgang der Pumpe schrauben, Gewinde nach Herstellerangabe abdichten und Pfeilrichtung beachten. Sie verhindert, dass das Wasser aus der Druckleitung nach jedem Pumpvorgang zurückfließt und die Pumpe ständig neu startet.
Druckschlauch oder Rohr mit Schellen an der Klappe befestigen und ohne Knick nach außen führen. Die Leitung sollte vor dem Austritt über die Rückstauebene, meist die Straßenoberkante, geführt werden und dort enden, wo das Wasser vom Gebäude wegläuft.
Achtung: Die Druckleitung nicht ohne Fachbetrieb an Regen- oder Schmutzwasserleitungen anschließen – Rückstau aus dem Kanal kann sonst in den Keller laufen.
Pumpe in den Sumpf stellen und senkrecht ausrichten. Schwimmerkabel nach Anleitung einstellen: lang genug, damit die Pumpe nicht zu oft schaltet, aber so, dass sie vor Erreichen des Kellerbodens anspringt. Der Schwimmer darf nirgends anstoßen.
Die Pumpe wird an einer Schutzkontakt-Steckdose mit Fehlerstromschutzschalter betrieben, die oberhalb einer möglichen Überflutung liegt. Fehlt eine solche Steckdose, lassen Sie sie von einer Elektrofachkraft setzen – keine Verlängerungskabel im Sumpf.
Sumpf mit Eimern oder einem Gartenschlauch füllen, bis die Pumpe anspringt. Prüfen Sie, ob sie zuverlässig abschaltet, die Klappe schließt und die Verbindungen dicht sind. Danach zweimal im Jahr einen Probelauf machen und den Sumpf säubern.
Für klares Sickerwasser mit wenig Sand genügt eine Drainage- oder Kellerentwässerungspumpe. Bei Schlamm oder groben Teilen braucht es eine Schmutzwasserpumpe mit größerer Korngröße.
Die zulässige Zahl der Schaltungen pro Stunde steht in der Bedienungsanleitung. Springt sie sehr oft an, ist der Schwimmerweg zu kurz oder die Klappe undicht.
Ein Wassermelder im Sumpf oder daneben warnt, wenn die Pumpe ausfällt. Das ist besonders bei Fertigkellern und Wohnräumen im Untergeschoss sinnvoll.