Drainagepumpe im Pumpensumpf fest installieren
- Mittel
- 1–3 Std.
- 3 Materialien
Dauerhafte Lösung gegen Sicker- und Grundwasser im Keller: Pumpenschacht mit automatischer Pumpe und Rückstauschleife.
Steht nach jedem Starkregen Wasser im Keller, dringt Sickerwasser durch den Boden oder liegt ein Bodenablauf unterhalb der Rückstauebene, reicht eine mobile Pumpe auf Dauer nicht. Ein Pumpenschacht im Kellerboden sammelt das Wasser an der tiefsten Stelle; eine Pumpe mit Schwimmerschalter fördert es über eine Druckleitung mit Rückstauschleife oberhalb der Rückstauebene nach außen oder in den Kanal. Planung und Einbau erfordern das Aufstemmen des Bodens, Abdichtung des Schachts, Anschluss an die Entwässerung und eine Stromversorgung mit Alarm. Das ist Aufgabe von Installations- und Elektrofachbetrieb. Hier erfahren Sie, wie der Auftrag abläuft und welches Material Sie vorab auswählen können.
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Notieren Sie, wann und wo Wasser auftritt: nach Starkregen, bei hohem Grundwasser, aus dem Bodenablauf oder durch die Wände. Ein Fachbetrieb prüft, ob Rückstau aus dem Kanal, Sickerwasser oder eine undichte Abdichtung die Ursache ist.
Der Betrieb legt die Lage des Schachts an der tiefsten Stelle fest, wählt Schacht und Pumpe und plant die Druckleitung mit Rückstauschleife oberhalb der Rückstauebene. Geklärt wird auch, wo das Wasser eingeleitet werden darf.
Räumen Sie den Kellerbereich frei und schützen Sie Gegenstände vor Staub. Der Einbau ist mit Stemmarbeiten verbunden und dauert meist einen oder mehrere Tage; planen Sie, wo Bauschutt abgestellt werden kann.
Der Boden wird geöffnet, der Schacht gesetzt und abgedichtet, die Pumpe eingesetzt und die Druckleitung mit Rückschlagklappe verlegt. Eine Elektrofachkraft stellt Stromversorgung und Alarmmelder her.
Der Schacht wird gefüllt, Einschalten, Förderung, Abschalten und Alarm werden geprüft. Sie erhalten eine Einweisung und einen Wartungsplan; Pumpe und Schacht sollten regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
Die Druckleitung wird über die Rückstauebene, meist die Straßenoberkante, nach oben geführt. So kann bei Rückstau im Kanal kein Wasser zurück in den Keller laufen.
Wo das Wasser eingeleitet wird, regelt die Gemeinde. Der Fachbetrieb klärt, ob eine Einleitung in den Kanal oder eine Versickerung zulässig ist.
Für Wohnräume im Keller wird oft eine Doppelpumpenanlage oder ein Alarm mit Notstrom empfohlen, damit ein Pumpenausfall nicht sofort zu einem Schaden führt.