Fehlercodes

Brötje Fehler 105: Bedeutung und Vorgehen

Fehler 105 ist bei vielen Brötje-Geräten eine Wartungsmeldung, deren genaue Bedeutung von Baureihe und Regelung abhängt.

Display eines Gas-Brennwertgeräts mit Wartungscode 105
Symbolbild, KI-generiert

Kurz erklärt: Brötje Fehler 105 ist bei BBK, BBS, WGB und SGB meist eine Wartungsmeldung. Bei WGB 15–38 kann die LMU-Tabelle überschrittene Wartungsgrenzen nennen; bei WGB 2N erscheint E105 als BMU-Melde- oder Wartungscode. In einer weiteren WGB-Tabelle steht 183/105 für den Parametrier-Modus. Ein pauschaler Reset ist nicht angegeben.

Alle 10 Brötje Fehlercodes im Überblick ›

105 / E 105Wartungsmeldung; beim WGB 2N: BMU-Meldecode bzw. -Wartungscode

Brötje · BBK, BBS, WGB und SGB laut jeweiliger Fehlercodetabelle · Wartungsmeldung oder Informationsmeldung je nach Regelung

Brötje Fehler 105 bezeichnet bei mehreren Gas-Brennwertgeräten eine Wartungsmeldung. Die genaue Einordnung hängt von der Gerätebaureihe und der Regelung ab; bei WGB 2N erscheint der Code mit dem Präfix E.

Sicherheit geht vor

Heizgerät, Leitungen und Heizflächen können heiß sein. Arbeiten am geöffneten Gerät sowie an Gas, Abgas, Elektrik und Trinkwasser-Installation übernimmt der Fachbetrieb. Bei Gasgeruch betätigen Sie keine Schalter, öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie das Haus und rufen Sie von draußen den Notdienst Ihres Gasversorgers an.

Was bedeutet Brötje Fehler 105?

Für BBK 22 D, BBS 15–28 E, WGB 50–110 E und SGB 400–610 E/H/i führen die Installations- oder Wartungshandbücher 105 als „Wartungsmeldung“. Sie verweisen für Details auf Wartungscodes, die bei den genannten Tabellen über einmaliges Drücken der Informationstaste angezeigt werden. Das ist eine Serviceanzeige, keine Bauteilbezeichnung. Die Handbücher nennen für den Code selbst keinen Reset.

Die Wartungsanleitung für WGB 15–38 kW präzisiert die LMU-Meldung: Sie kann auf überschrittene Grenzwerte für Brennerbetriebsstunden, den Inbetriebsetzungszeitraum, vergangene Monate oder den Flammenionisationsstrom hinweisen. In der LMS-Tabelle steht 105 ebenfalls für eine Wartungsmeldung. Beim WGB 2N lautet der Eintrag dagegen „E 105 BMU-Meldecode bzw. -Wartungscode“; die genaue Ursache wird laut Betriebsanleitung über die Programmnummer H726 abgerufen.

Eine weitere Zeile in der WGB-Wartungsanleitung ordnet die Kombination 183/105 dem Kessel im Parametrier-Modus mit PC-Tool zu. Sie bezeichnet diesen Zustand ausdrücklich als reine Informationsmeldung, die keine Quittierung benötigt. Prüfen Sie daher die vollständige Anzeige und das Gerätemodell, bevor Sie den Code einordnen.

„Bei Code 105 entscheiden Gerätebaureihe und Regelung darüber, ob eine Wartungsmeldung oder ein Betriebszustand angezeigt wird.“

— insani24 Fachredaktion

Laut Installationshandbuch EcoCondens Kompakt BBK 22 D, Nr. 123-135 372, Kap. 10.14, S. 75 führt die Informationstaste zu den Wartungscodes. Andere Fehler haben eigene Bedeutungen: Brötje Fehler 110 bezeichnet eine ausgelöste Sicherheitstemperaturbegrenzung, während Brötje Fehler 119 auf den Wasserdruckschalter verweist.

Was dürfen Sie selbst tun?

Notieren Sie den vollständigen Wortlaut der Anzeige, einschließlich eines möglichen „E“-Präfixes, und halten Sie die Gerätebaureihe fest. So kann der Fachbetrieb die passende Tabelle zuordnen. Ein pauschaler Reset ist für Fehler 105 in den genannten Einträgen nicht beschrieben; die Reset-Anweisung für andere Codes wie 110 lässt sich nicht auf 105 übertragen.

Die Installationshandbücher für mehrere Baureihen nennen die Informationstaste als Weg zu den Wartungscodes. Die Betriebsanleitung des WGB 2N nennt zum Abruf der genauen Ursache die Programmnummer H726. Lassen Sie die Anzeige und den Detailcode durch den Fachbetrieb einordnen, statt Einstellungen im Gerät zu verändern.

Profi-Tipp

Fotografieren Sie die Anzeige, bevor sie wechselt. Notieren Sie zusätzlich Modellbezeichnung und Regelung, damit der Fachbetrieb zwischen der Wartungsmeldung 105 und dem Informationszustand 183/105 unterscheiden kann.

Welche Ursachen nennt der Hersteller?

Die Tabellen nennen je nach Regelung unterschiedliche Auslöser oder Zustände. Der Code allein liefert nicht bei jeder Baureihe dieselbe Detailinformation.

BereichUrsache oder BedeutungWer
WGB 15–38 kW, LMUWartungsgrenzwert für Brennerbetriebsstunden, Inbetriebsetzungszeitraum, vergangene Monate oder Flammenionisationsstrom überschrittenFachbetrieb ordnet den Wartungscode ein
WGB 15–38 kW, LMSWartungsmeldung; die Tabelle verweist für Details auf WartungscodesFachbetrieb
BBK 22 D, BBS 15–28 E, WGB 50–110 E, SGB 400–610Wartungsmeldung; Detailinformation über WartungscodesFachbetrieb
WGB 2NE 105 als BMU-Meldecode beziehungsweise Wartungscode; genaue Ursache über H726Fachbetrieb
WGB-Tabelle mit 183/105Kessel im Parametrier-Modus mit PC-Tool; reine InformationsmeldungFachbetrieb ordnet den Betriebszustand ein

Die Zuordnungen stehen in der Wartungsanleitung WGB 15–38 kW, Kap. 3.5.3–3.5.4, S. 33–36. Die Tabelle unterscheidet die LMU- und LMS-Regelung und enthält zusätzlich den Eintrag 183/105 für den Parametrier-Modus. Beim WGB 2N nennt die Betriebsanleitung Gas-Brennwertgerät WGB 2N, S. 2 die Programmnummer H726.

Wichtiger Hinweis

Setzen Sie den Code nicht mit einer Störabschaltung gleich. In den Tabellen stehen Wartungsmeldung, Informationsmeldung und Störabschaltung für unterschiedliche Zustände. Fehler 110 ist beispielsweise mit einer ausgelösten Sicherheitstemperaturbegrenzung verbunden und hat eine eigene Handlungsanweisung.

Wie geht der Fachhandwerker vor?

Zuerst ordnet der Fachhandwerker die Gerätebaureihe, den Reglertyp und die genaue Anzeige zu. Bei BBK, BBS, WGB 50–110 und SGB prüft er die Wartungscode-Information, auf die das jeweilige Handbuch verweist. Bei WGB 2N zieht er für E105 den unter H726 abrufbaren Detailcode heran.

Bei WGB 15–38 berücksichtigt er, ob die LMU- oder LMS-Tabelle gilt. Für die LMU-Meldung vergleicht er den Detailcode mit den vom Hersteller genannten Kategorien wie Brennerbetriebsstunden oder Flammenionisationsstrom. Steht 183/105 im Display, ordnet er den Parametrier-Modus mit PC-Tool als Informationsmeldung ein; laut Tabelle ist dann keine Quittierung nötig.

Nahaufnahme einer Heizungsregelung mit Wartungsanzeige
Symbolbild, KI-generiert

Die passenden Einträge finden sich auch in den Installationshandbüchern für BBS 15–28 E, Nr. 7303245-02, Kap. 11.16, S. 134, im Installationshandbuch WGB 50–110 E, Kap. 10.10, S. 138 und in der Wartungsanleitung SGB 400–610 Serie E/H/i, Kap. 7.1, S. 23.

Welche Ersatzteile kommen in Frage?

Fehler 105 bezeichnet in den genannten Tabellen eine Wartungsmeldung oder einen Melde- beziehungsweise Wartungscode, nicht ein bestimmtes defektes Bauteil. Aus dem Code allein lässt sich deshalb kein Ersatzteil ableiten. Erst die Detailinformation zeigt, welche Wartung oder weitere Prüfung zur jeweiligen Meldung gehört.

Die WGB-Tabelle führt den Parametrier-Modus 183/105 als Informationsmeldung auf. Für diesen Zustand nennt sie keine Bauteil-Störung; eine Teilebestellung folgt daraus nicht. Stellt der Fachhandwerker zusätzlich einen anderen Fehler fest, beurteilt er diesen anhand des dazugehörigen Codes und der passenden Geräteunterlagen.

Ähnliche Fehlercodes

Die Brötje Tabellen führen neben 105 weitere, klar getrennte Meldungen auf. Code 109 steht in mehreren Tabellen für „Kesseltemperatur Überwachung“. Code 110 bezeichnet eine ausgelöste Sicherheitstemperaturbegrenzung beziehungsweise eine Störabschaltung wegen Übertemperatur; die Tabellen nennen unter anderem fehlende Wärmeabfuhr, einen STB-Unterbruch und eine defekte interne Sicherung als mögliche Ursachen.

Code 111 steht für eine ausgelöste Temperaturüberwachung; als Ursachen nennt Brötje fehlende Wärmeabfuhr, eine defekte Pumpe oder zugedrehte Heizkörperventile. Code 119 betrifft den Wasserdruckschalter. Behandeln Sie diese Codes nicht wie die Wartungsmeldung 105, denn ihre Bedeutungen und Hinweise unterscheiden sich.

Die zentrale Einordnung lautet: 105 weist bei vielen Baureihen auf Wartung hin, während die Anzeige im WGB-Parametrier-Modus eine reine Information sein kann. Für die Zuordnung sind Baureihe, Reglertyp und vollständiger Code maßgeblich.

Häufige Fragen

Ist Brötje Fehler 105 eine gefährliche Störung?

Die Brötje Tabellen bezeichnen 105 bei mehreren Baureihen als Wartungsmeldung. Bei WGB 15–38 kann die LMU-Tabelle außerdem 183/105 als Parametrier-Modus aufführen, ausdrücklich eine Informationsmeldung. Prüfen Sie deshalb das Gerätemodell und den vollständigen Anzeigecode, bevor Sie die Meldung bewerten.

Kann ich Brötje Fehler 105 selbst zurücksetzen?

Für Fehler 105 nennen die hier aufgeführten Brötje Tabellen keinen pauschalen Reset. Sie verweisen auf Wartungscodes oder bei WGB 2N auf die Programmnummer H726, um die genaue Ursache zu bestimmen. Lassen Sie den Detailcode und das weitere Vorgehen vom Fachbetrieb einordnen.

Was bedeutet E105 beim Brötje WGB 2N?

Die Betriebsanleitung für das Gas-Brennwertgerät WGB 2N bezeichnet E105 als BMU-Meldecode beziehungsweise Wartungscode. Sie nennt die Programmnummer H726, über die die genaue Ursache abzurufen ist. Der Code ist damit nicht automatisch mit der LMU-Meldung 105 einer anderen Baureihe gleichzusetzen.

Welche Ursachen nennt Brötje für die Wartungsmeldung 105?

Für WGB 15–38 kW mit LMU nennt Brötje überschrittene Grenzwerte bei Brennerbetriebsstunden, Inbetriebsetzungszeitraum, vergangenen Monaten oder Flammenionisationsstrom. Andere Baureihen verweisen zunächst auf Wartungscodes. Die konkrete Zuordnung hängt daher von Gerätebaureihe und Regelung ab.

Muss bei Fehler 105 ein Ersatzteil getauscht werden?

Der Code 105 bezeichnet in den genannten Tabellen eine Wartungsmeldung oder einen Melde- beziehungsweise Wartungscode, kein bestimmtes Bauteil. Aus der Anzeige allein folgt daher kein bestimmter Teiletausch. Der Fachbetrieb liest den Detailcode aus und beurteilt, welche Wartung oder Prüfung erforderlich ist.

Quellen