Brötje Fehler 119: Bedeutung und was Sie tun können
Die Meldung weist auf einen ausgelösten Wasserdruckschalter hin und nennt die Druckprüfung als ersten Schritt.

Kurz erklärt: Brötje Fehler 119 bedeutet laut Brötje, dass der Wasserdruckschalter ausgelöst hat. Bei WGB 2 nennt die Betriebsanleitung als Betreibermaßnahme, den Wasserdruck zu prüfen und gegebenenfalls nachzufüllen. Die Meldung ist dort als Abschaltung mit Startverhinderung geführt. Bleibt sie bestehen oder erscheint sie wieder, übernimmt der Fachbetrieb die weitere Prüfung.
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Brötje · WGB 2, WGB 2N, EcoCondens Kompakt BBK 22 D, WGB 15 bis 38 kW (LMU/LMS) · Wasserdruck-Störmeldung; beim WGB 2 und WGB 2N als Abschaltung mit Startverhinderung geführt
Brötje Fehler 119 weist auf den Wasserdruckschalter der Heizung hin. Hier erfahren Sie, was die Anzeige bei den dokumentierten Gerätebaureihen bedeutet und welche Prüfungen Brötje nennt.
Sicherheit geht vor
Gas kann sich entzünden, heißes Heizungswasser kann verbrühen und unter Druck stehendes Wasser kann beim Öffnen austreten. Lassen Sie das Gerät geschlossen; Arbeiten an Gas, der Trinkwasser-Installation und am geöffneten Gerät übernimmt der Fachbetrieb. Wenn Sie Gas riechen: Betätigen Sie keine Schalter, öffnen Sie die Fenster, verlassen Sie das Haus und rufen Sie von draußen den Notdienst des Gasversorgers an.
Was bedeutet Brötje Fehler 119?
Die Brötje Installationsanleitung für den WGB 2 und das Installationshandbuch für den EcoCondens Kompakt BBK 22 D benennen Fehler 119 mit demselben Wortlaut: „Wasserdruckschalter hat ausgelöst“. Die Betriebsanleitung des WGB 2N zeigt die Meldung mit dem vorangestellten Buchstaben als „E 119“. Die Schreibweise unterscheidet sich, die genannte Bedeutung ist dieselbe.
Die Betriebsanleitungen für WGB 2 und WGB 2N ordnen den Fehler als Abschaltung mit Startverhinderung ein. Laut Fußnote startet das Gerät wieder, wenn der Fehler verschwunden ist. Die Wartungsanleitung für WGB-Geräte von 15 bis 38 kW führt den Fehler bei der LMU ebenfalls als ausgelösten Wasserdruckschalter; die LMS-Tabelle bezeichnet ihn als „Fehler Druckschalter“.

„Wasserdruckschalter hat ausgelöst“
Der Fehlercode benennt den Schalter und die Betriebsanleitung nennt die Prüfung des Wasserdrucks. In der Wartungsanleitung sind außerdem das Ausdehnungsgefäß, mögliche Leckagen und der Druckschalter Prüfbereiche. Deshalb lässt sich aus der Zahl 119 allein nicht ableiten, welches dieser Teile betroffen ist.
Profi-Tipp
Vergleichen Sie die Anzeige mit der Modellbezeichnung Ihres Geräts. Bei einem WGB 2N kann im Display „E 119“ stehen; die Brötje-Tabelle beschreibt damit ebenfalls den ausgelösten Wasserdruckschalter.
Was dürfen Sie selbst tun?
Die Betriebsanleitung für den WGB 2 nennt für Fehler 119 ausdrücklich: Wasserdruck überprüfen beziehungsweise nachfüllen. Auch die WGB 2N-Betriebsanleitung nennt diese Maßnahme. Halten Sie sich dabei an die Bedienungsanleitung für Ihr konkretes Modell, denn die Gerätebaureihen und Regelungen sind nicht überall gleich.
Prüfen Sie den Wasserdruck nur auf die Weise, die Ihre Betriebsanleitung beschreibt. Nachfüllen dürfen Sie nur nach dem dort beschriebenen Ablauf. Öffnen Sie dafür nicht das Gerät und nehmen Sie keine Arbeiten an Gas, Elektrik oder der Trinkwasser-Installation vor; dafür ist der Fachbetrieb zuständig.
- Lesen Sie die genaue Modellbezeichnung am Gerät ab, ohne das Gehäuse zu öffnen.
- Führen Sie die in der passenden Betriebsanleitung genannte Druckprüfung aus.
- Wenn die Meldung nach der erlaubten Bedienhandlung bleibt oder erneut erscheint, lassen Sie die Anlage prüfen.
Wichtiger Hinweis
Brötje nennt für Fehler 119 die Druckprüfung und gegebenenfalls das Nachfüllen. Setzen Sie diese Angabe nicht mit einer Aufforderung gleich, das Gerät zu öffnen oder Bauteile selbst zu tauschen.
Welche Ursachen nennt der Hersteller?
Die Betriebsanleitungen führen zunächst den ausgelösten Wasserdruckschalter auf und verweisen auf die Prüfung des Wasserdrucks. Die Wartungsanleitung für die LMS-Regelung enthält weitere Punkte für die technische Fehlersuche. Die Tabelle fasst diese Angaben zusammen und ordnet die Arbeiten dem Betreiber oder dem Fachbetrieb zu.
| Bereich | Ursache | Wer |
|---|---|---|
| Wasserdruck | Der Wasserdruckschalter hat ausgelöst; Brötje nennt Druck prüfen und gegebenenfalls nachfüllen. | Betreiber nach der Betriebsanleitung des konkreten Geräts |
| Ausdehnungsgefäß | Die Wartungsanleitung nennt das Ausdehnungsgefäß als Prüfpunkt. | Fachbetrieb |
| Kessel und Leitungssystem | Die Wartungsanleitung nennt eine mögliche Leckage im Kessel oder Leitungssystem und verweist auf Dichtungen. | Fachbetrieb |
| Druckschalter | Die Wartungsanleitung nennt einen Austausch des Druckschalters, falls erforderlich. | Fachbetrieb |
Die letzten drei Punkte stammen aus der Wartungsanleitung und sind keine Anleitung für eigene Reparaturen. Der Hinweis auf eine mögliche Leckage bedeutet auch nicht, dass bei jedem Fehler 119 ein Leck vorliegt. Die Prüfung muss zum Gerät und zum Befund passen.
Wie geht der Fachhandwerker vor?
Die Brötje-Wartungsanleitung für WGB-Geräte mit LMS-Regelung nennt als Vorgehen, den Wasserdruck zu prüfen und bei Bedarf nachzufüllen oder abzulassen. Danach führt sie die Kontrolle des Ausdehnungsgefäßes und die Suche nach einer Leckage im Kessel oder Leitungssystem, einschließlich der Dichtungen, auf. Wenn der Befund es erfordert, kann der Fachbetrieb den Druckschalter tauschen.
Diese Prüfpunkte beschreiben die Fehlersuche für die dort behandelte Gerätegeneration. Sie sind nicht automatisch eine Arbeitsfolge für jedes Modell, das den Code 119 anzeigt. Der Fachbetrieb gleicht deshalb den Fehlercode mit der Gerätebaureihe und der Regelung ab und prüft die für dieses Gerät passenden Bauteile.
Bei WGB 2 und BBK 22 D nennen die Fehlertabellen ebenfalls den ausgelösten Wasserdruckschalter und die Kontrolle des Wasserdrucks. Die detaillierten Prüfpunkte zu Ausdehnungsgefäß, Leckage und möglichem Schaltertausch stammen aus der Wartungsanleitung für die LMS-Regelung. Diese Unterscheidung hilft, Angaben nicht ungeprüft auf eine andere Baureihe zu übertragen.
Welche Ersatzteile kommen in Frage?
Als mögliches Ersatzteil nennt die Wartungsanleitung den Druckschalter, falls ein Austausch erforderlich ist. Der Fehlercode allein belegt jedoch nicht, dass dieser Schalter defekt ist. Die Anleitung ordnet den Tausch erst nach den weiteren Prüfungen ein.
Ob ein Druckschalter passt, hängt vom konkreten Gerät und seiner Regelung ab. Ein Fachbetrieb muss die genaue Baureihe feststellen und anhand des Befunds entscheiden, ob ein Austausch nötig ist. Die Brötje-Fehlertabellen zu WGB 2, WGB 2N und BBK 22 D nennen für Code 119 keine konkrete Ersatzteilnummer.
Ähnliche Fehlercodes
Die WGB-Fehlertabellen nennen weitere Störungen, die andere Funktionen betreffen. Fehler 110 steht beim WGB 2 für einen geöffneten Sicherheitstemperaturbegrenzer. Fehler 132 bezeichnet eine Sicherheitsabschaltung; Fehler 133 eine Verriegelung des Feuerungsautomaten, wenn innerhalb der Sicherheitszeit keine Flammenmeldung erfolgt.
Diese Codes haben andere Bedeutungen als Fehler 119 und verlangen jeweils eine eigene Einordnung. Lesen Sie dazu auch Brötje Fehler 110, Brötje Fehler 132 und Brötje Fehler 133. Bei 119 geht es laut Brötje um den Wasserdruckschalter; die Betriebsanleitung nennt die Prüfung des Wasserdrucks als ersten Betreiberhinweis.
Häufige Fragen
Bedeutet Brötje Fehler 119 immer zu wenig Wasserdruck?
Brötje beschreibt Fehler 119 als ausgelösten Wasserdruckschalter. Die WGB 2-Betriebsanleitung nennt deshalb die Prüfung des Wasserdrucks und gegebenenfalls das Nachfüllen. Die Wartungsanleitung führt zusätzlich das Ausdehnungsgefäß, mögliche Leckagen und den Druckschalter als Prüfpunkte auf. Der Code allein legt nicht fest, welcher Prüfpunkt den Fehler verursacht.
Darf ich bei Brötje Fehler 119 selbst Wasser nachfüllen?
Die Betriebsanleitungen für WGB 2 und WGB 2N nennen ausdrücklich, den Wasserdruck zu überprüfen und gegebenenfalls nachzufüllen. Halten Sie sich an die Anleitung für Ihr genaues Modell und führen Sie nur den dort beschriebenen Ablauf aus. Arbeiten an der Trinkwasser-Installation und am geöffneten Gerät übernimmt der Fachbetrieb.
Muss ich Brötje Fehler 119 zurücksetzen?
Die Betriebsanleitungen ordnen Fehler 119 als Abschaltung mit Startverhinderung ein, die nach dem Verschwinden des Fehlers endet. Als Betreiberhinweis nennen sie die Prüfung des Wasserdrucks und gegebenenfalls das Nachfüllen. Prüfen Sie den Druck nach der Modellanleitung; bleibt die Meldung bestehen oder kommt sie wieder, lassen Sie die Anlage fachlich prüfen.
Was prüft der Fachbetrieb bei Fehler 119?
Die Wartungsanleitung für WGB-Geräte mit LMS-Regelung nennt die Kontrolle des Wasserdrucks, des Ausdehnungsgefäßes und mögliche Leckagen am Kessel oder Leitungssystem einschließlich der Dichtungen. Außerdem kann der Druckschalter bei Bedarf getauscht werden. Welche Punkte beim konkreten Gerät zutreffen, entscheidet der Befund.
Warum zeigt mein WGB 2N E 119 statt 119 an?
Die Brötje-Betriebsanleitung für den WGB 2N schreibt den Code mit vorangestelltem „E“. Sie bezeichnet E 119 als Meldung zum ausgelösten Wasserdruckschalter und nennt ebenfalls die Prüfung des Wasserdrucks beziehungsweise mögliches Nachfüllen. Die abweichende Schreibweise steht damit für denselben Fehlercode.
Quellen
- Brötje Installationsanleitung Gas-Brennwertgerät WGB 2, Nr. 120-391 112, Tab. 14, S. 58
- Brötje Installationshandbuch EcoCondens Kompakt BBK 22 D, Nr. 123-135 372, Kap. 10.14, S. 75
- Brötje Wartungsanleitung Gas-Brennwertgeräte WGB 15–38 kW, Fehlercodetabellen LMU und LMS, Kap. 3.5.3–3.5.4, S. 33 und 36
- Brötje Betriebsanleitung Gas-Brennwertgerät WGB 2, Tab. 4, S. 4
- Brötje Betriebsanleitung Gas-Brennwertgerät WGB 2N, Betriebsstörungen, S. 2
Wichtiger Hinweis zu Haftung und Sicherheit
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- Arbeiten an Gasanlagen dürfen nur der Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen ausführen (§ 13 NDAV). Dasselbe gilt für elektrische Anlagen (§ 13 NAV). Errichtung und wesentliche Veränderungen der Trinkwasseranlage sind dem Wasserversorger oder einem eingetragenen Installationsunternehmen vorbehalten (§ 12 AVBWasserV).
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- Bei Gasgeruch: keine elektrischen Schalter betätigen, kein offenes Feuer, Fenster öffnen, Gebäude verlassen und von draußen den Notdienst des Gasversorgers anrufen.


