
WC-Spülkasten: Füllventil oder Ablaufventil auswählen
So ordnen Sie Ersatzteile nach Ventiltyp, Hersteller, Kastenversion und Spülmenge zu.
Altes Stand-WC mit aufgesetztem Spülkasten abbauen und ein neues Becken an Abfluss und Eckventil anschließen.
Ein Stand-WC steht auf dem Boden, ist dort verschraubt und über einen Anschlussstutzen oder Bogen mit dem Abwasserrohr verbunden. Wichtig für den Kauf ist die Richtung des Abgangs: waagerecht in die Wand oder senkrecht in den Boden. Passt der Abgang des neuen Beckens zum vorhandenen Rohr, ist der Tausch in einem halben Tag erledigt. Komplettsets enthalten Becken, Spülkasten, Sitz und Befestigung. Arbeiten Sie zu zweit – eine Keramik wiegt 20 bis 30 kg. Der Wasseranschluss erfolgt am vorhandenen Eckventil.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.





Drehen Sie das Eckventil zu, spülen Sie den Kasten leer und saugen Sie den Rest mit einem Schwamm auf. Den Verbindungsschlauch am Eckventil lösen. Das Wasser im Becken mit Becher und Schwamm so weit wie möglich herausschöpfen.
Lösen Sie die Schrauben am Boden und die Schrauben zwischen Spülkasten und Becken. Kippen Sie das WC vorsichtig nach vorn, um es aus dem Anschlussstutzen zu ziehen. Zu zweit tragen und in einer Wanne oder auf Folie abstellen.
Achtung: Restwasser im Geruchverschluss läuft beim Kippen aus – Eimer und Tücher bereithalten.
Ziehen Sie den alten Stutzen aus der Muffe und reinigen Sie die Muffe. Ist die Lippendichtung im Rohr spröde, ersetzen Sie sie. Die Abflussöffnung mit einem Lappen verschließen, damit keine Kanalgase austreten und nichts hineinfällt.
Stecken Sie den neuen Stutzen auf den Abgang des Beckens, schieben Sie das WC an seinen Platz und markieren Sie die Bohrlöcher am Boden. Becken wieder wegnehmen, bohren, Dübel setzen. Bei Fußbodenheizung nur nach Plan oder mit Spezialkleber befestigen.
Stutzen mit Gleitmittel in die Abflussmuffe schieben und das Becken aufsetzen. Mit Unterlegscheiben und Kappen verschrauben, ohne die Keramik zu verspannen. Mit der Wasserwaage prüfen, ob es waagerecht steht.
Spülkasten mit Dichtungen auf das Becken setzen und verschrauben. Den Verbindungsschlauch an das Eckventil anschließen, Eckventil öffnen, Kasten volllaufen lassen und mehrmals spülen. Danach Bodenfuge mit Silikon schließen und den Sitz montieren.
Verschwindet der Stutzen hinter dem Becken in der Wand, ist es ein waagerechter Abgang. Geht das Rohr unten in den Boden, ist es ein senkrechter Abgang.
Viele Fachleute lassen hinten eine kleine Lücke, damit eine Undichtigkeit am Stutzen sichtbar wird. Die Herstellerangaben haben Vorrang.
Bei Stand-WCs mit aufgesetztem Kasten passen Spülkasten und Becken meist nur zusammen. Komplettsets vermeiden Passprobleme.