Rohrbruch: Sofortmaßnahmen bis der Installateur kommt
- Leicht
- 0,5–2 Std.
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Wenn sich das Hauptventil nicht mehr schließen lässt oder an der Spindel tropft: Austausch durch den Installationsbetrieb.
Das Absperrventil hinter dem Wasserzähler ist die wichtigste Armatur im Haus: Damit wird bei einem Rohrbruch oder vor Arbeiten an der Installation das Wasser abgestellt. Weil es jahrelang nicht bewegt wird, sitzt es oft fest, schließt nicht mehr ganz oder tropft an der Spindel. Dann muss das Ventil oder sein Oberteil ersetzt werden. Das Ventil vor dem Zähler und der Zähler selbst gehören dem Wasserversorger; das Ventil dahinter ist Teil Ihrer Kundenanlage. Der Austausch ist eine Arbeit an der Trinkwasser-Installation und wird von einem eingetragenen Installationsbetrieb ausgeführt, oft in Abstimmung mit dem Versorger.
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Prüfen Sie, ob sich das Handrad ohne Gewalt drehen lässt, ob das Ventil ganz schließt (Wasserhahn öffnen, Zähler beobachten) und ob es an der Spindel tropft. Fotografieren Sie Ventil, Zähleranlage und Rohranschlüsse für den Installationsbetrieb.
Der Installationsbetrieb klärt, ob nur das Oberteil oder das ganze Ventil getauscht wird. Lässt sich das Wasser vor dem Zähler nicht absperren, stimmt er den Termin mit dem Wasserversorger ab, der die Absperrung am Hausanschluss bedient.
Informieren Sie Mitbewohner über die Unterbrechung, füllen Sie Trinkwasser für einige Stunden ab und machen Sie den Zugang zur Zähleranlage frei. Waschmaschine und Geschirrspüler sollten während der Arbeiten nicht laufen.
Nach dem Absperren wird die Leitung entleert, das alte Ventil ausgebaut und das neue in Fließrichtung eingebaut, bei Bedarf mit Rückflussverhinderer und Entleerung. Danach wird langsam gefüllt, entlüftet und auf Dichtheit geprüft.
Sie bekommen gezeigt, wie das Ventil schließt und wo die Entleerung sitzt. Bewegen Sie es künftig zweimal im Jahr einmal ganz zu und wieder auf, damit es gängig bleibt, und halten Sie den Zugang frei.
Im Notfall ja, um Wasser abzustellen. Das Ventil gehört aber dem Versorger; bei Problemen damit melden Sie sich beim Wasserversorger.
Beides ist möglich. Kugelhähne schließen mit einer Vierteldrehung; Ventile mit Rückflussverhinderer erfüllen zusätzlich die Sicherungsfunktion. Der Installationsbetrieb wählt nach Anlage aus.
Etwa zweimal im Jahr einmal ganz schließen und öffnen. So setzt es sich nicht fest.