Rauchwarnmelder montieren
- Leicht
- 10–30 Min.
- 1 Materialien
Den passenden Löscher für Wohnung, Küche oder Werkstatt wählen und griffbereit an die Wand hängen.
Ein Feuerlöscher hilft nur, wenn er im Ernstfall schnell erreichbar ist und zum Brand passt. Für Wohnräume sind Schaum- oder Wasserlöscher der Brandklasse A üblich, für brennendes Speiseöl in der Küche braucht es einen Fettbrandlöscher der Klasse F; Pulver löscht vieles, verteilt aber feinen Staub im ganzen Raum. Dieses Projekt erklärt die Auswahl, den Montageort, die Befestigung und die regelmäßige Prüfung. Löschversuche unternehmen Sie nur bei kleinen Entstehungsbränden und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.




Überlegen Sie, was bei Ihnen brennen kann: Möbel, Textilien und Papier (Klasse A), Lösemittel und Kraftstoff in Garage oder Werkstatt (Klasse B), Speiseöl in der Fritteuse oder Pfanne (Klasse F). Die Brandklassen stehen als Symbole auf jedem Löscher.
Für Flur und Wohnräume eignet sich ein Schaumlöscher mit Klasse A und B. In der Küche zusätzlich einen Fettbrandlöscher oder eine Löschdecke für kleine Pfannenbrände bereithalten. Achten Sie auf ein Gewicht, das alle Bewohner sicher heben können.
Achtung: Brennendes Fett nie mit Wasser löschen – es kommt zu einer Stichflamme.
Hängen Sie den Löscher gut sichtbar in die Nähe des Ausgangs oder in den Flur, damit Sie beim Holen nicht durch den Brandraum müssen. In der Küche nicht direkt neben oder hinter den Herd. Der Griff sitzt angenehm in etwa 80 bis 120 cm Höhe.
Halterung an die Wand halten, Bohrlöcher anzeichnen, Leitungsverlauf prüfen und Dübel passend zur Wand setzen. Ein gefüllter 6-Liter-Löscher wiegt rund zehn Kilogramm; die Schrauben müssen diese Last dauerhaft tragen.
Achtung: Vor dem Bohren mit einem Leitungssuchgerät prüfen, ob in der Wand Strom- oder Wasserleitungen verlaufen.
Löscher einhängen, Sicherungsstift und Plombe kontrollieren und das Brandschutzzeichen gut sichtbar darüber anbringen. Lesen Sie die Bedienungsanleitung auf dem Etikett jetzt, nicht erst im Ernstfall.
Tragbare Feuerlöscher sollten alle zwei Jahre von einer sachkundigen Person geprüft werden (DIN 14406-4); das Prüfetikett zeigt den nächsten Termin. Nach jedem Einsatz wird der Löscher neu gefüllt oder ersetzt.
Für private Wohnungen gibt es in der Regel keine Pflicht. Für Gewerberäume und manche Garagen schreiben Arbeitsstättenregeln oder Landesvorschriften Löscher vor.
Pulver löscht viele Brandarten, hinterlässt aber feinen Staub, der Elektronik und Einrichtung verschmutzt. Für Wohnräume sind Schaumlöscher daher die übliche Wahl.
Mit regelmäßiger Prüfung viele Jahre. Dauerdrucklöscher müssen nach Herstellervorgabe zusätzlich nach einer bestimmten Zeit instand gesetzt werden.