Sanitär & Bad

Duschwanne einbauen

Neue Duschwanne auf Füßen oder Wannenträger setzen, Ablauf anschließen und mit Dichtband sicher in die Wandabdichtung einbinden.

  • SchwierigkeitAnspruchsvoll
  • Dauer4–10 Std.
  • AusführungFür geübte Heimwerker
  • Sofort bestellbar1 von 3 Positionen

Eine gesprungene Acrylwanne oder eine abgeplatzte Emaille lässt sich durch eine neue Duschwanne ersetzen, wenn der Abwasseranschluss an der gleichen Stelle bleibt. Flache Wannen sehen modern aus, brauchen aber einen Ablauf mit geringer Bauhöhe und genügend Gefälle zur Abwasserleitung. Der wichtigste Teil ist der Wandanschluss: Zwischen Wanne und Wand gehört ein Wannendichtband, das in die Abdichtung der Wand eingebunden wird. Die Silikonfuge allein reicht nicht. Die Materialliste enthält Wanne, Ablauf, Füße, Dichtband und Silikon.

Materialliste

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Benötigtes Material

Optional Nicht vorausgewählt – je nach Situation sinnvoll.

1 Artikel 35,73 €
inkl. MwSt., zzgl. Versand · 2 Positionen derzeit nicht bestellbar

Außerdem bereitlegen

  • Wasserwaage
  • Akkuschrauber
  • Cutter
  • Kartuschenpresse
  • Pinsel für die Flüssigabdichtung
  • Eimer

Schritt für Schritt

  1. Anschluss und Untergrund prüfen

    Kontrollieren Sie, wo das Abwasserrohr aus Wand oder Boden kommt und wie hoch es liegt. Der Ablauf der neuen Wanne muss mit Gefälle dorthin anschließen können. Der Boden muss tragfähig und eben sein; lose Estrichstellen vorher ausbessern.

  2. Wanne ausrichten

    Füße oder Träger nach Anleitung montieren und die Wanne probeweise einsetzen. Mit der Wasserwaage in beide Richtungen waagerecht ausrichten – das Gefälle zum Ablauf ist in der Wanne bereits eingeformt.

    Tipp: Schallschutzstreifen zwischen Wannenrand und Wand verhindern, dass Geräusche in die Nachbarwohnung übertragen werden.

  3. Ablauf montieren

    Ablaufgehäuse mit den mitgelieferten Dichtungen in die Wanne einsetzen und verschrauben. Wanne aufstellen, Ablauf mit dem Abwasserrohr verbinden und eine Probefüllung machen: Wasser einlaufen lassen und unter der Wanne auf Tropfen achten.

  4. Dichtband anbringen

    Kleben Sie das Wannendichtband auf den sauberen, trockenen Wannenrand an allen Wandseiten. Die Ecken nach Anleitung falten oder mit Formteilen schließen. Die Lasche an der Wand wird mit der Flüssigabdichtung überstrichen und so in die Abdichtung eingebunden.

    Achtung: Ohne lückenlose Verbindung zur Wandabdichtung kann Wasser hinter die Wanne gelangen und Schäden in Wand und Decke verursachen.

  5. Verkleiden und fliesen

    Bei Wannen mit Schürze die Front verkleiden; bei Einbauwannen mit Trägerelement die Fliesen bis knapp über den Wannenrand führen. Eine Revisionsöffnung zum Ablauf erleichtert spätere Arbeiten.

  6. Verfugen

    Füllen Sie die Wanne vor dem Silikonieren mit Wasser, damit sie sich unter Last setzt. Dann die Fuge zwischen Wanne und Fliese mit Sanitärsilikon schließen, glätten und erst nach dem Aushärten das Wasser ablassen.

Häufige Fragen

Stahl-Emaille oder Acryl?

Stahl-Emaille ist kratzfest und formstabil, klingt aber ohne Schallschutz lauter. Acryl fühlt sich wärmer an und ist leichter, braucht aber eine gute Unterstützung durch Füße oder Träger.

Reicht eine Silikonfuge als Abdichtung?

Nein. Silikon ist eine Wartungsfuge und reißt mit der Zeit. Die eigentliche Abdichtung übernimmt das Wannendichtband, das in die Wandabdichtung eingebunden ist.

Quellen

  • Montage- und Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers
  • DIN 18534: Abdichtung von Innenräumen