Filter der dezentralen Lüftung wechseln
- Leicht
- 10–30 Min.
- 2 Materialien
Wandlüfter für einzelne Räume nachrüsten: Planung, Kernbohrung und elektrischer Anschluss durch den Fachbetrieb.
Wenn Fenster dicht sind und in Schlafzimmer oder Bad regelmäßig Feuchte und Schimmelflecken auftreten, ist eine dezentrale Lüftung eine Nachrüstoption ohne Kanalnetz. Die Geräte sitzen in einer Kernbohrung der Außenwand und tauschen im Wechselbetrieb Luft aus, wobei ein Speicherelement Wärme aus der Abluft zurückhält. Für die Planung zählen Raumgrößen, Wandaufbau, Schallschutz zur Straße und ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. Der Einbau erfordert Kernbohrungen von meist 160 bis 250 mm, eine Stromzuführung zu jedem Gerät und die Verbindung mit einer Steuerung. Das übernehmen Fachbetrieb und Elektrofachkraft; Sie können Geräte und Zubehör vorab auswählen.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.



Der Fachbetrieb ermittelt den nötigen Luftwechsel nach DIN 1946-6 und legt Zahl und Position der Geräte fest – meist auf gegenüberliegenden Seiten der Wohnung, nicht hinter Möbeln oder Vorhängen. Dabei werden Wandaufbau, Statik, Leitungen und Schallschutz geprüft.
Klären Sie bei Mietwohnung oder Eigentümergemeinschaft die Zustimmung, rücken Sie Möbel an den Bohrstellen ab und räumen Sie den Bereich vor der Fassade frei. Bei Bohrungen im Obergeschoss organisiert der Betrieb Gerüst oder Hubbühne.
Der Betrieb bohrt mit leichtem Gefälle nach außen, setzt Wandhülse oder Montagestein ein und dichtet sie umlaufend ab. Außen wird die Haube montiert, innen der Putzanschluss geschlossen. Bohrstaub und Schutt werden abgesaugt.
Eine Elektrofachkraft legt die Zuleitungen, schließt Geräte und Bedienteil an und verbindet die Geräte per Kabel oder Funk zu Paaren. Feuchte- oder Zeitsteuerung werden eingerichtet.
Zum Abschluss werden Lüfterstufen und Pendelbetrieb getestet. Sie erhalten eine Einweisung in Bedienung und Filterwechsel sowie die Unterlagen mit Datenblättern und Lüftungskonzept.
Die Zahl ergibt sich aus Raumgröße, Nutzung und Lüftungskonzept. Häufig arbeiten zwei Geräte als Paar für einen Wohnbereich; Bad und Küche erhalten oft eigene Abluftgeräte.
In der niedrigen Stufe leise, aber wahrnehmbar. Für Schlafräume auf die Schalldaten im Datenblatt achten; zur Straße hin helfen Schalldämmeinsätze in der Außenhaube.
Ja. Die Geräte sorgen für einen Grundluftwechsel, auch wenn niemand zu Hause ist; Stoßlüften bleibt jederzeit möglich.