
Ebenerdige Dusche nachrüsten: Einbau planen
So stimmen Sie Duschablauf, Bodengefälle, Abdichtung und Schallschutz aufeinander ab.
Bodengleiche Dusche, Haltegriffe und Sitz: so läuft der barrierearme Badumbau mit einem Fachbetrieb ab.
Ein barrierefreies Bad ermöglicht selbstständiges Waschen auch mit Rollator, Rollstuhl oder eingeschränkter Beweglichkeit. Typische Maßnahmen sind eine bodengleiche Dusche statt Wanne, ausreichende Bewegungsflächen, Haltegriffe, ein Duschsitz und ein Thermostat gegen Verbrühungen. Weil dabei Wasser- und Abwasserleitungen verlegt sowie die Abdichtung neu hergestellt werden, ist das ein Auftrag für einen Fachbetrieb. Sie können die Planung vorbereiten, Ausstattung auswählen und Material vorab bestellen. Fragen Sie vor Auftragsvergabe bei der Pflegekasse nach Zuschüssen für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.




Der Fachbetrieb besichtigt das Bad, misst Bewegungsflächen, Türbreite und Fußbodenaufbau und prüft, wo Abwasser- und Wasserleitungen liegen. Besprechen Sie, wer das Bad nutzt und welche Hilfsmittel künftig gebraucht werden.
Sie erhalten einen Plan mit Duschfläche, Gefälle, Position von Rinne, Griffen und Sitz sowie ein Angebot. Klären Sie, welches Material Sie selbst bestellen und welche Anträge bei Pflegekasse oder Förderstellen vor Baubeginn gestellt werden müssen.
Bestellen Sie die abgestimmte Ausstattung rechtzeitig, räumen Sie das Bad leer und organisieren Sie für die Bauzeit eine Ausweichmöglichkeit für Toilette und Waschen.
Der Betrieb baut Wanne und Fliesen zurück, verlegt Leitungen neu, setzt die Duschrinne mit Gefälle, stellt die Abdichtung nach DIN 18534 her und montiert nach dem Fliesen Armaturen, Griffe und Sitz.
Gemeinsam prüfen Sie Gefälle und Ablauf, Dichtheit, Temperaturbegrenzung und die Belastbarkeit von Griffen und Sitz. Lassen Sie sich Abdichtungsprotokoll, Rechnungen und Anleitungen für die Pflege übergeben.
Für die Nutzung mit Rollator oder Rollstuhl wird eine Fläche von 120 × 120 cm empfohlen, für Rollstuhlnutzer mit Wendemöglichkeit 150 × 150 cm.
Liegt ein Pflegegrad vor, kann die Pflegekasse wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschussen. Stellen Sie den Antrag vor Beginn der Arbeiten.
Je nach Umfang einige Tage bis zwei Wochen, einschließlich Trocknungszeiten für Estrich und Abdichtung.