Buderus Fehler EE: Bedeutung und nächste Schritte
Der Code weist beim elektrischen Zuheizer auf eine zu hohe Temperatur und eine vom TC1-Fühler ausgelöste Alarmmeldung hin.

Kurz erklärt: Buderus Fehler EE meldet beim elektrischen Zuheizer eine zu hohe Temperatur. Laut Buderus Servicehandbuch CS 7800i LW / WSW 196i.2 löst TC1 den Alarm aus, wenn der Fühler vier Sekunden lang über 87 °C misst. Der Zuheizer wird blockiert. Der Kunde kann die Meldung quittieren, der Alarm endet aber erst unter 80 °C.
Buderus · CS 7800i LW / WSW 196i.2 · Alarm 5269 A01
Der Buderus Fehler EE bezeichnet eine zu hohe Temperatur am elektrischen Zuheizer. Das Servicehandbuch nennt dafür den Alarm 5269 A01 und beschreibt eine Auslösung über den Fühler TC1.
Sicherheit geht vor
Der Zuheizer arbeitet elektrisch und kann heiß werden. Beim Öffnen des Geräts oder bei Arbeiten an elektrischen Bauteilen drohen Stromschlag und Verbrennungen. Öffnen Sie das Gerät nicht; Prüfung und Arbeiten daran übernimmt der Fachbetrieb.
Was bedeutet Buderus Fehler EE?
Laut Buderus Servicehandbuch löst TC1 den Alarm aus, wenn der Fühler länger als vier Sekunden eine Temperatur über 87 °C erfasst. Der Betrieb der elektrischen Heizung wird dann blockiert.
Der Alarm wird laut Handbuch inaktiv, wenn TC1 unter 80 °C fällt. Eine quittierte Meldung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Temperatur wieder im zulässigen Bereich liegt.
„Die EE-Meldung betrifft die Temperatur des elektrischen Zuheizers.“
Wichtiger Hinweis
Das Quittieren beendet die Alarmursache nicht. Solange TC1 nicht unter 80 °C liegt, bleibt der Alarm aktiv und der Betrieb der elektrischen Heizung blockiert.
Was dürfen Sie selbst tun?
Das Servicehandbuch erlaubt dem Kunden, die Meldung zu quittieren. Es nennt dafür keine weiteren Betreiberarbeiten. Die Quittierung setzt die Temperaturgrenze nicht herab und hebt die Blockierung des Zuheizers nicht auf.
Alle weiteren Arbeiten an Filter, Heizkreis, Fühler oder geöffnetem Gerät übernimmt der Fachbetrieb.
Profi-Tipp
Unterscheiden Sie zwischen Quittierung und Alarmende: Die Meldung darf quittiert werden, der Alarm wird laut Handbuch aber erst bei einer TC1-Temperatur unter 80 °C inaktiv.
Welche Ursachen nennt der Hersteller?
Das Servicehandbuch nennt mögliche Ursachen im Heizsystem und einen defekten Temperaturfühler. Die beschriebenen Prüfungen und Maßnahmen führt der Fachbetrieb aus.
| Bereich | Ursache | Wer |
|---|---|---|
| Heizsystem und Temperaturerfassung |
| Fachbetrieb |

Wie geht der Fachhandwerker vor?
Das Handbuch nennt als Maßnahmen, das System beziehungsweise den Filter in der Rücklaufleitung zu reinigen und die Zirkulation zu prüfen. Dazu gehören die Einstellventile und Thermostate der Heizungsanlage sowie der ausreichende Durchfluss. Zusätzliche Rückschlagventile sollen laut Handbuch entfernt werden.
Ist TC1 defekt, wird sein Messwert laut Servicehandbuch bei getrenntem Fühler mit der Fühlertabelle in der Installationsanleitung verglichen. Falls erforderlich, wird der Fühler ersetzt. Das Öffnen des Geräts und die Prüfung am Anschluss der Installationsleiterplatte sind Arbeiten für den Fachbetrieb.
Welche Ersatzteile kommen in Frage?
Als mögliche Bauteilgruppe nennt das Handbuch den Fühler TC1. Die Produktbeschreibungen führen Temperaturfühler mit 10k-Angabe auf. Ob ein Fühler zum Gerät und zur Position TC1 passt, muss anhand der Geräte- und Fühlerdaten geprüft werden.
Die Produktmarker zeigen Temperaturfühler aus dem Sortiment. Sie belegen keine konkrete Kompatibilität mit CS 7800i LW oder WSW 196i.2. Auswahl und Einbau übernimmt der Fachbetrieb.
Ähnliche Fehlercodes
Im Buderus Servicehandbuch erscheinen außerdem die Kennungen 5265 und 5271 A01. 5271 A01 bezeichnet einen Alarm für hohe Vorlauftemperatur in Heizkreis 1. Diese Kennungen sind eigenständige Meldungen und keine Varianten von EE.
Weitere Erläuterungen finden Sie bei Buderus Fehler 2 und Buderus Fehler 2E.
Häufige Fragen
Was löst den Buderus Fehler EE aus?
Der Alarm 5269 A01 wird laut Buderus Servicehandbuch ausgelöst, wenn TC1 länger als vier Sekunden eine Temperatur über 87 °C erfasst. Das Handbuch ordnet EE dem elektrischen Zuheizer zu. Bei aktivem Alarm ist der Betrieb der elektrischen Heizung blockiert.
Kann ich den Buderus Fehler EE selbst quittieren?
Ja. Laut Servicehandbuch kann der Kunde die Meldung quittieren. Das beendet den Alarm jedoch nicht automatisch: Er wird erst inaktiv, wenn TC1 unter 80 °C liegt. Weitere Arbeiten am Fühler, Heizkreis oder geöffneten Gerät übernimmt der Fachbetrieb.
Darf ich den Filter der Rücklaufleitung selbst reinigen?
Das übernimmt der Fachbetrieb. Das Servicehandbuch nennt Schmutz im Filter der Rücklaufleitung als mögliche Ursache und die Reinigung von System beziehungsweise Filter als Maßnahme. Der Alarm betrifft den Heizkreis und den elektrischen Zuheizer; öffnen Sie dafür das Gerät nicht.
Welche Ursachen nennt Buderus für den Alarm 5269 A01?
Das Handbuch nennt Schmutz im Rücklauffilter, eine schlechte Zirkulation im Wärmeübertragungs- oder Heizungssystem und einen defekten Fühler TC1. Zusätzliche Rückschlagventile können laut Handbuch Teil des Zirkulationsproblems sein. Auch Einstellventile und Thermostate sowie ausreichender Durchfluss sind zu prüfen.
Wann muss der Fühler TC1 ersetzt werden?
Das Servicehandbuch nennt einen defekten TC1-Fühler als mögliche Ursache. Bei getrenntem Fühler wird der Messwert mit der Fühlertabelle in der Installationsanleitung verglichen. Wenn dieser Abgleich einen erforderlichen Austausch ergibt, übernimmt Einbau und Prüfung der Fachbetrieb.
Quellen
Wichtiger Hinweis zu Haftung und Sicherheit
- Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information. Er ist keine Reparatur- oder Montageanleitung und ersetzt weder die Anleitung des Herstellers noch die Prüfung durch einen Fachbetrieb. Herstellerangaben haben immer Vorrang.
- Arbeiten an Gasanlagen dürfen nur der Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen ausführen (§ 13 NDAV). Dasselbe gilt für elektrische Anlagen (§ 13 NAV). Errichtung und wesentliche Veränderungen der Trinkwasseranlage sind dem Wasserversorger oder einem eingetragenen Installationsunternehmen vorbehalten (§ 12 AVBWasserV).
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