Werkzeug-Grundausstattung für Sanitärarbeiten
- Leicht
- 15–30 Min.
- 5 Materialien
Welches Werkzeug an welche Verbindung gehört – damit nichts abrutscht, verkratzt oder verdreht.
Abgerutschte Zangen, rund gedrehte Muttern und verkratzte Armaturen entstehen meist durch das falsche Werkzeug. Eine Rohrzange greift Rohre und Fittings mit ihren Zähnen und beschädigt Chrom; ein Maulschlüssel fasst nur zwei Flächen einer Mutter; ein Ringschlüssel umschließt sie ganz. Dieses Projekt erklärt, welches Werkzeug für welche Verbindung passt und wie Sie mit Gegenhalten Leitungen und Ventile schonen.
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Sechskantmutter, Rohr oder empfindliche Oberfläche? Für Muttern sind Schlüssel erste Wahl, für runde Rohre die Rohrzange, für wechselnde Größen und Kunststoffmuttern die Wasserpumpenzange.
Ziehen Sie das Werkzeug zu sich heran, statt es wegzudrücken. Rutscht es ab, schlagen Sie sich nicht die Hand an. Die Rohrzange greift nur in einer Richtung: Das Maul muss in Drehrichtung zeigen.
Beim Lösen oder Anziehen hält ein zweites Werkzeug das gegenüberliegende Teil fest – zum Beispiel das Ventil, während die Überwurfmutter gedreht wird. So bleibt die Kraft in der Verbindung und wirkt nicht auf Rohre in der Wand.
An verchromten oder lackierten Teilen nie mit gezahnten Backen arbeiten. Ein Tuch zwischen Zange und Mutter oder Zangen mit glatten Kunststoffbacken verhindern Kratzer.
Verbindungen mit Flachdichtung handfest plus etwa eine Viertelumdrehung anziehen; konische Gewinde so weit, bis das Dichtmittel spürbar trägt. Zu viel Kraft quetscht Dichtungen und lässt Muttern reißen.
Für Hausinstallationen bis 1 Zoll reicht eine 1-Zoll-Rohrzange. Größere Zangen bringen mehr Hebel als nötig und erhöhen das Risiko, Teile zu überdrehen.
Meist durch Überdrehen oder weil eine Zange einseitig Druck ausübt. Ein Ringschlüssel verteilt die Kraft gleichmäßig.