Küchenarmatur tauschen
- Mittel
- 1–2 Std.
- 3 Materialien
Alte Einbauspüle aus der Arbeitsplatte nehmen und eine neue Spüle mit Ablaufgarnitur, Siphon und Armatur einsetzen.
Eine Einbauspüle liegt mit ihrem Rand auf der Arbeitsplatte und wird von unten mit Spannlaschen gehalten. Beim Tausch kommt es vor allem auf den Ausschnitt an: Passt die neue Spüle in den vorhandenen Ausschnitt oder ist er etwas kleiner, gelingt der Wechsel an einem Nachmittag. Ist der Ausschnitt zu groß, braucht es eine andere Spüle oder eine neue Arbeitsplatte. In der Materialliste stehen Spüle, Ablaufgarnitur, Spülensiphon und Silikon; die Armatur übernehmen Sie oder ersetzen sie gleich mit. Der Wasseranschluss bleibt an den vorhandenen Eckventilen.
Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.





Messen Sie den vorhandenen Ausschnitt in der Arbeitsplatte, nachdem Sie die alte Spüle von unten betrachtet haben. Der Ausschnitt der neuen Spüle muss gleich groß oder etwas kleiner sein. Zusätzlich die Breite des Unterschranks und die Position des Hahnlochs prüfen.
Schließen Sie die Eckventile, lösen Sie die Armaturenschläuche und schrauben Sie den Siphon ab. Bei angeschlossenem Geschirrspüler auch dessen Ablaufschlauch abziehen. Restwasser mit Eimer und Tuch auffangen.
Lösen Sie die Spannlaschen unter dem Rand der Spüle und schneiden Sie die Silikonfuge oben mit einem Cuttermesser auf. Die Spüle von unten anheben und zu zweit herausnehmen. Reste von Dichtmasse vom Rand der Arbeitsplatte entfernen.
Achtung: Schnittkanten der Arbeitsplatte sind empfindlich. Feuchte, aufgequollene Stellen vor dem Einbau trocknen und versiegeln.
Montieren Sie Ablaufgarnitur, Überlauf und Armatur an der liegenden Spüle. Die Randdichtung nach Herstellerangabe aufkleben oder eine Silikonraupe vorbereiten. So sind alle Schrauben noch gut zugänglich.
Spüle in den Ausschnitt legen, ausrichten und die Spannlaschen von unten gleichmäßig anziehen, bis der Rand umlaufend aufliegt. Austretendes Silikon sofort abziehen.
Armaturenschläuche an die Eckventile, Siphon an die Ablaufgarnitur und das Abflussrohr anschließen. Geschirrspüler wieder anstecken. Becken füllen, ablaufen lassen und alle Verbindungen beobachten, auch den Überlauf.
Nein, eine Unterbauspüle braucht eine wasserfeste, sauber bearbeitete Schnittkante – meist eine neue Platte. Für den Tausch im vorhandenen Ausschnitt eignet sich eine Einbauspüle.
Edelstahl ist leicht und hitzefest, zeigt aber Kratzer. Verbundwerkstoff ist ruhiger im Klang und farbig erhältlich, aber schwerer. Beide lassen sich gleich montieren.