Sanitär & Bad

Badewanne einbauen

Neue Badewanne mit Füßen, Ab- und Überlaufgarnitur und Wannendichtband einsetzen – an den vorhandenen Anschlüssen.

  • SchwierigkeitAnspruchsvoll
  • Dauer1–2 Tage
  • AusführungFür geübte Heimwerker
  • Sofort bestellbar0 von 4 Positionen

Eine neue Badewanne ist der Kern vieler Badrenovierungen. Solange Ablauf und Armatur an ihrer Stelle bleiben, ist der Einbau für erfahrene Heimwerker machbar. Die Wanne steht auf verstellbaren Füßen oder einem Fußgestell, die Ab- und Überlaufgarnitur wird vor dem Aufstellen montiert. Damit kein Wasser hinter die Wanne läuft, kommt ringsum ein Wannendichtband, das mit der Wandabdichtung verbunden wird. Eine Revisionsöffnung in der Verkleidung sorgt dafür, dass der Ablauf später erreichbar bleibt. Rechnen Sie mit einem langen Tag plus Trocknungszeiten.

Materialliste

Wir haben je Position den passenden Artikel vorausgewählt – bevorzugt sofort lieferbare Ware aus unserem Lager. Unter „Alternativen“ können Sie tauschen.

Benötigtes Material

Optional Nicht vorausgewählt – je nach Situation sinnvoll.

0 Artikel 0,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versand · 4 Positionen derzeit nicht bestellbar

Außerdem bereitlegen

  • Wasserwaage
  • Gabelschlüssel
  • Kartuschenpresse
  • Pinsel für die Flüssigabdichtung
  • Decke als Unterlage

Schritt für Schritt

  1. Maße und Anschlüsse prüfen

    Messen Sie die Nische und vergleichen Sie die Position von Ablauf und Armatur mit der neuen Wanne. Die Abwasserleitung braucht Gefälle vom Wannenablauf weg; liegt der Anschluss zu hoch, muss die Wanne entsprechend höher stehen.

  2. Garnitur und Füße montieren

    Legen Sie die Wanne kopfüber auf eine weiche Unterlage. Füße nach Anleitung anschrauben oder kleben und die Ab- und Überlaufgarnitur mit den Dichtungen einsetzen. Der Bowdenzug bzw. das Gestänge darf nicht geknickt werden.

  3. Wanne ausrichten

    Wanne in die Nische stellen und über die Füße in Längs- und Querrichtung waagerecht einstellen. Den Wannenrand an der Wand mit Schallschutzprofil hinterlegen, damit keine starre Verbindung zur Wand entsteht.

    Tipp: Kontrollieren Sie die Höhe an allen Ecken, bevor Sie die Füße kontern.

  4. Ablauf anschließen und prüfen

    Den Abgang der Garnitur mit dem Abwasserrohr verbinden. Wanne bis über den Überlauf füllen, Stopfen öffnen und alle Verbindungen beim Ablaufen von unten kontrollieren.

  5. Dichtband einbinden

    Wannendichtband auf den trockenen Wannenrand kleben und an der Wand mit Flüssigabdichtung überstreichen. Ecken nach Herstellerangabe ausbilden, damit keine Lücke bleibt.

    Achtung: Die Abdichtung muss ohne Unterbrechung von der Wand auf das Dichtband übergehen – sonst kann Wasser in die Wand ziehen.

  6. Schürze verkleiden

    Die Wannenfront mit Wannenträger oder Mauerwerk schließen, verfliesen und eine Revisionsöffnung zum Ablauf einplanen. Zum Schluss die Wanne füllen und die Silikonfuge zwischen Wanne und Fliesen ziehen.

Häufige Fragen

Wann wird die Silikonfuge gezogen?

Erst wenn die Wanne mit Wasser gefüllt ist. Sie senkt sich unter Last etwas ab; eine Fuge an der leeren Wanne würde später reißen.

Brauche ich eine Revisionsöffnung?

Sie ist dringend zu empfehlen. Nur so kommen Sie bei einer Verstopfung oder Undichtigkeit an die Ablaufgarnitur, ohne die Fliesen der Schürze zu zerstören.

Quellen

  • Montage- und Bedienungsanleitung des jeweiligen Herstellers
  • DIN 18534: Abdichtung von Innenräumen