Niederdruck-Armaturen

Woher weiß ich, ob ich eine Niederdruck-Armatur brauche?

Niederdruck-Armaturen werden Wasserhähne genannt, die an einen Boiler angeschlossen werden (meist in Küchen zu finden, auch bekannt als Untertischgerät oder offener Heißwasserbereiter). Ein Boiler macht in einem Badezimmer wenig Sinn, da ein solches Gerät meist nur 5-10l Wasser fasst - also viel zu wenig zum Duschen oder zum Befüllen der Badewanne. In der Küche hingegen reicht diese Menge, um das Spülbecken zu füllen oder ein paar Teller zu säubern. Achtung an dieser Stelle: verwechseln Sie einen Boiler jedoch nicht mit einem Durchlauferhitzer, der das durchlaufende Wasser on the fly erhitzt und nicht nur eine begrenzte Wassermenge.

Sollten Sie einen Durchlauferhitzer oder einen ganz normalen Warm- und Kaltwasser-Anschluss besitzen, können Sie eine ganz normale Armatur verwenden, die zwei Anschlussschläuche besitzt, während eine Niederdruck-Armatur drei Schläuche hat. Niederdruck-Armaturen gibt es für verschiedenen Einsatzbereiche, darunter auch für das Bad, kommen aber aus genannten Gründen am häufigsten in der Küche zum Einsatz. Daher gibt es sie auch mit weiteren Funktionen, etwa einem schwenkbaren oder herausziehbaren Auslauf. Zuletzt noch ein Hinweis: Da überschüssiger Druck aus dem Boiler über die Armatur entweicht, kann es vorkommen, dass diese etwas nachtropft - also nicht wundern, das ist völlig normal.


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